Seit ich vor 3,5 Jahren aus Berlin weggezogen bin, habe ich festgestellt, dass ich ein sehr heimatverbundener Mensch bin. Das liegt vor allem an meiner Familie, die ich mehr vermisse als alles andere. Und Heimat ist für mich in erster Linie eben meine Familie. Am Wochenende habe ich aber mal wieder feststellen dürfen, wie wunderschön auch die Gegend um Berlin ist und habe einmal mehr mein Herz dort verloren.

Von Berlin nach Potsdam ist es nicht weit und so war ich schon häufig mit meiner Familie dort, um in einem der Cafés schön zu frühstücken, im Schlosspark Sansoucie spazieren zu gehen oder um einfach durch die Stadt zu bummeln. Als ich am Wochenende meine Familie besucht habe und die Sonne am Samstag so schön schien, sind wir also mal wieder Richtung Potsdam aufgebrochen, um den sonnigen Herbsttag bei einem ausgiebigen Spaziergang zu verbringen. Wir fuhren zum Neuen Garten, einem wunderschöner Park im Norden Potsdams. Ich kannte diesen Ort bisher noch nicht und war sehr gespannt!

Wir erreichten den Parkeingang und nach nur wenigen Minuten durch den Park gelangten wir an den Heiligen See. Wir spazierten am Ufer des Sees entlang, an tollen alten Gebäuden, wie beispielsweise dem Marmorpalais, einem Privatgebäude von Friedrich Wilhelm II., vorbei, und unter Bäumen hindurch, deren Blätter in allen möglichen Farben erstrahlten. Ich kann aktuell nicht anders, als immer wieder festzustellen, wie traumhaft dieser Herbst ist. Der Himmel war blau und die Sonne strahlte durch die Baumkronen hindurch – einfach wunderschön.

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Mitten im Neuen Garten liegt der Cecilienhof, ein Anfang des 20. Jahrhunderts erbautes Schloss im Englischen Landhausstil (und Ort der Potsdamer Konferenz 1945). Das Gebäude sah im diffusen Licht der Nachmittagssonne großartig aus. So viele aufwändige Einzelheiten schmückten Türen und Fensterrahmen, Schornsteine und Säulen. Es lohnt sich wirklich, dort mal vorbeizuschauen.

Wir schlenderten zwei Stunden kreuz und quer durch den Park und an den beiden angrenzenden Seen entlang und ließen den Nachmittag dann bei einem Stück Kuchen im Café ausklingen bis die Herbstsonne schon fast wieder hinter dem Horizont verschwand.

Diese – für mich neue – Ecke von Potsdam hat mich wirklich ein weiteres Mal begeistert und ich merke, dass ich mich jedes Mal, wenn ich dort bin, ein bisschen mehr in diese Gegend verliebe. Bei meinem nächsten Heimatbesuch in Berlin wird also ganz bestimmt wieder ein Abstecher nach Potsdam auf dem Plan stehen.

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3 Kommentare zu „Lost my heart in… Potsdam

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