Ich muss gestehen: frühes Aufstehen fällt mir nicht leicht. Besonders nicht im Herbst und Winter, wenn es morgens noch ewig dunkel ist und man das trügerische Gefühl nicht loswird, mitten in der Nacht aufstehen zu müssen.
Einen Vorteil hat diese Zeit jedoch: man muss statt um 4 Uhr erst um 7 Uhr aufstehen, um sich den Sonnenaufgang anschauen zu können.
Gestern lag ich also um kurz nach sechs im Bett, vor dem Fenster scheinbar tiefschwarze Nacht, und überlegte, ob ich nun wirklich das warme Bett verlassen sollte, um mit dem Rad eine halbe Stunde durch die Finsternis zur Elbe zu fahen und dort den Sonnenaufgang anzuschauen.
Was soll ich sagen? Ich habe es aus dem Bett geschafft, habe Kaffee gekocht und in eine Thermoskanne gefüllt, bin in einen dicken Pulli geschlüpft und zum Schloss Pillnitz geradelt.
Und ich finde, es hat sich mehr als gelohnt:






So ein Sonnenaufgang ist das frühe Aufstehen doch wert, oder?!
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